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Schönen Dank und auf Wiedersehen - das Ende eines Blogs ...  Verfasst: Mittwoch, den 01. April 2009 11:38

Geliebte Leser, Freunde, anonyme Besucher,

wie ich bereits ankündigte, habe ich mich entschlossen, diesen Blog zu schließen. Dieser Entschluss ist das Ergebnis langer Überlegungen in schlaflosen Nächten und unter der Dusche, ein Entschluss, der mir mittlerweile nicht unumgänglich, aber logisch und richtig erscheint. Es ist der Versuch, auf meinem persönlichen Weg einen Schritt nach vorn zu gehen, in einen wie auch immer gearteten Bereich, in dem es kein ichbins mehr gibt.

Einige werden sich nun freuen, dass diese Nonsensfabrik endlich Konkurs geht. Andere werden sich ärgern, weil sie nicht mehr unbemerkt, ohne Namen und Gesicht das Leben des Huge sezieren können und woanders stalken gehen müssen. Nur ganz wenige werden eine tiefe Trauer fühlen angesichts des schrecklichen Verlusts, den sie durch das Einstellen dieses Blogs erfahren. Doch ist es Trauer? Ist es nicht vielleicht das "kalte, heilige Schauern, das dem denkenden Menschen widerfährt, wenn etwas Großes geschieht", wie es Heine sagte?

ABER FASSE DICH! DIESES BLOG LEBT WEITER!

Nur anders. Nach mehr als 21 Monaten (fast zwei Jahren) und mehr als 1100 Einträgen hier bei bloggospace habe ich mich entschlossen, eine wirklich eigene Webseite zu eröffnen. Dieses Blog hat sich in der Zeit seit seiner Gründung ganz gut entwickelt, damals wusste ich nicht, was ich mit dem Projekt anfangen würde und wie lange sich der Spaß an der Sache halten würde. Spaß hatte ich immer in dieser Zeit. Nach und nach steigerte sich das Interesse am Blog und die Besucherzahlen. Es sind nicht viele Besucher, aber immerhin ein paar. Als ich damals an diesem 9. Juni 2007 meine ersten Blogversuche unternahm, dachte ich nicht daran, eines Tages auf anderen Seiten zitiert und verlinkt zu werden.

Mit der zunehmenden Bedeutung dieses Blogs für mich und ein paar andere dachte ich immer öfter daran, mir meine eigene kleine Blog-Existenz aufzubauen. Vor allem, wenn ich neidvoll die toll eingerichteten Blogs von (Internet-)Freunden und Kollegen betrachtete. Ich habe mir ein paar GB Webspace gekauft, nebst der Domain www.scribito.de. Dort geht die Geschichte von ichbins und Huge weiter, nur unter anderem Namen.

Es war eine schöne Zeit bei bloggospace. Für Anfänger ist dieser Hoster ein gutes Angebot, v.a. aufgrund der einfachen Handhabung und der persönlichen Unterstützung durch Bella, bei der ich mich auch bedanken möchte. Meinen gestiegenen Ansprüchen allerdings wird Wordpress eher gerecht, es bietet viel mehr Möglichkeiten, zumal es bei bloggospace in letzter Zeit öfter technische Aussetzer gab.

Das Projekt ichbins ist damit für mich beendet. Das Blog wird nicht gelöscht und somit auch weiterhin zu lesen sein, es wird aber auch nicht mehr aktualisiert. Leider sind hier - vor allem im Zeitraum Dezember 2007 bis März 2008 - ein paar unschöne Sachen passiert. Das ist vielen wohl nicht direkt aufgefallen (oder sie konnten es nicht einordnen), mir aber tut das ein wenig Leid, auch wenn dieser Teil des Blogs auch ein Teil meines Lebens und meiner Geschichte ist und ich es damals für richtig hielt (aus einer Mischung von Feigheit und Verzweiflung heraus). Zusammenfassend über die 21 Monate ichbins möchte ich aber sagen: ich bereue wenig, ich habe größtenteils das gemacht, was ich für richtig hielt. Das war das Wichtigste.

Dieses Blog gehört zu den Dingen, auf die ich wirklich stolz bin. Weil ich hier eine Menge Mühe investiert und etwas aufgebaut habe, was mir gehört, wofür ich verantwortlich bin, in jeder Hinsicht. Bestimmt werden einige das lächerlich finden, aber so ist es.

Ich danke zum Schluss allen treuen Lesern. Besonders denen, die nicht nur in der Anonymität des Webs verharrten und nur eine Zahl in den Stats blieben, sondern den Kontakt on- und offline suchten und auch öfter Rückfutter gaben. Mich hat das immer sehr gefreut und es hat mich auch ein wenig stolz gemacht, zu merken, dass man gelesen und ernstgenommen wird - auch wenn hier nicht immer alles ernstgenommen werden sollte.

Hoffentlich gehen viele von euch den Schritt mit auf die neue Plattform. Bitte lest und kommentiert weiter (oder neu) und wenn ihr Lust verspürt, könnt ihr durchaus auch andere dazu einladen. Warum? Die Antwort findet sich in dem Lied "Vielleicht" von Madsen, das so gut zu diesem Eintrag passt wie sonst eigentlich nur Frank Sinatras unten oben embedettes "My way": Vielleicht ist das der Anfang / Vielleicht ist das Ende / Doch es gibt nichts Schlimmeres / als allein zu sein.

 

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Der Familie Popolski ...  (Das Gag-Imperium) Verfasst: Montag, den 30. März 2009 12:33

 

 

 

 

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Länderspiel mit Hindernissen ...  (Mein alter Kumpel Fussball) Verfasst: Sonntag, den 29. März 2009 13:55

Das ist das Schöne an einer Großstadt: da zu leben, wo etwas passiert. Den Fernseher anzumachen und "seine" Stadt zu sehen. Für mich ist so etwas wichtig. So hätte ich zum Beispiel an meinem ZWEITwohnsitz (offiziell {#} ) nie die Chance gehabt, ein Fußball-Länderspiel zu verfolgen. Hier schon, und davon zu berichten, das ist der Auftrag dieses Eintrags ...

 

An diesem sonst so unwichtigen Datum trafen im Zentralstadion Deutschland und Liechtenstein zu einem WM-Quali-Spiel aufeinander. Da ich mich durchgerungen hatte, eine stolze Summe Geld für dieses Spiel auf den Tisch zu legen, sollte ich auch dabei sein. Das aber gestaltete sich gar nicht so einfach, doch davon später mehr. Das Spiel war ein schönes Erlebnis, die Stimmung war gut und am Ende ging die deutsche Mannschaft als 4:0-Sieger vom Platz.

 

Schon nach neun Minuten stand es 2:0 durch Tore von Ballack und Jansen und bereits in der 13. Minute ging die erste LaOla durch das Stadion. Große Anfeuerung kam aber nicht von den Rängen, die meisten klatschten zwar und machten die Wellen mit, aber Sprechchöre kamen so gut wie gar nicht. Ich saß etwa auf der verlängerten Grundlinie gegenüber der Anzeigetafel, neben mir ein Typ, der ständig mit mir reden wollte, aber mein Sächsisch ist zu schlecht ^^.

 

Die zweite Halbzeit eröffnete Deutschland erneut mit zwei Toren, diesmal von Podolski und Schweinsteiger. Bis auf diese beiden starken Phasen kam allerdings nicht viel von der deutschen Mannschaft. Es war wie erwartet kein qualitativ hochwertiges Spiel, aber ein paar Tore mehr hätten es schon sein dürfen. Gut gefallen hat mir Jansen, enttäuscht war ich wieder einmal von Gomez.

 

Doch nun lasset uns endlich polemisch werden. Manchmal fragt man sich, ob der DFB überhaupt Zuschauer dabei haben will. Die Karten sind furchtbar teuer und wenn man dann doch eine hat, kommt man nicht einmal rechtzeitig rein. So wie gestern: ich war eine Stunde vor Anpfiff am Tor vor meinem Sektor und wartete mit etwa 800-1000 Fans darauf, endlich reingelassen zu werden. Es war ein schreckliches Gedränge von allen Seiten, dennoch ging es kaum voran. Kein Wunder, bei nur zwei geöffneten Toren.

 

Wir warteten eine Stunde lang, hörten die Aufstellung und die Hymnen nur von draußen, die Stimmung wurde immer agressiver. Viele kamen auch mit der Enge nicht klar. Mit dem Abpfiff machte der Bundesgrenzschutz dann doch die Tore auf und wir kamen rein, ohne kontrolliert zu werden - immerhin konnten wir so das ganze Spiel sehen. Das Verhalten des DFB halte ich aber für eine Frechheit gegenüber dem zahlenden Publikum. Der Deutsche Fußball-Bund rühmt sich immer seiner Fanfreundlichkeit und seines sozialen Engagements, aber davon war gestern nichts zu spüren. Für mich sind 40 €, die ich für das Spiel bezahlt habe, verdammt noch mal viel Geld und dafür will ich nicht stundenlang in einer Menschentraube stehen.

 

Trotzdem war es am Ende doch ein schönes Erlebnis und hat Spaß gemacht {#}

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Neueste Nachrichten aus Absurdistan ...  (Vom armen E.E.) Verfasst: Sonntag, den 29. März 2009 13:50

Ich weiß nicht genau, ob es so etwas gibt, oder ob es an der Zeitumstellung liegt. (Tocotronic, Die Welt kann mich nicht mehr verstehen)

 

Eine Stunde weniger schlafen hätte auch gereicht. Aber da er am Abend vor dem Schlafengehen die Uhr eine Stunde vor gestellt hatte und sein Handy das pflichteifrig in der Nacht gleich noch einmal tat, setzte er sich in eine Straßenbahn und bemerkte erst am Bahnhof, dass er eine Stunde zu früh war. Die Zeit vor dem Gottesdienst wurde also in einem Café vertrödelt. So geht´s auch.

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12345678910111213141516171819 ...  (Vom armen E.E.) Verfasst: Samstag, den 28. März 2009 08:47

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