Home Blog erstellt am: : 09/06/07 Zuletzt aktualisiert : 17/10/11 15:15 / 1161 veröffentlichte Einträge

Eine kleine Geschichte der Semesterferien ...  (Vom armen E.E.) Verfasst: Freitag, den 27. März 2009 05:19

So gehen auch die längsten und schönsten und ersten Semesterferien einmal zuende. Es waren wirklich gute Ferien, die der Huge nach der ganzen Klausurbelastung in den letzten Wochen der Vorlesungszeit auch wirklich gebrauchen konnte. Und tatsächlich erwies sich die vorlesungsfreie Zeit als entspannt und erholsam.

Von dem süßen Nichtstun hatte ich ja bereits nach dem Abi geschmeckt und wollte dieses Erlebnis nur zu gern reproduzieren. Das wichtigst war wohl, mal wieder ein paar Wochen in heimischen Gefilden zu verbringen, Freunde zu treffen, in die Gemeinde zu gehen, zu Hause zu leben. Ich habe es sehr genossen, erst aufzustehen, wenn meine Geschwister von der Schule kamen und den Rest des Tages mit Lesen und anderen schönen Tätigkeiten zu füllen. Fast schon ein Dandy-Leben.

Gelesen habe ich sehr viel (wie nachzulesen war), aber auch die Möglichkeit genutzt, alte Freunde wiederzutreffen. Herauszuheben sind dabei natürlich die Gespräche mit Tommy, aber auch mit JMS und Will, mit Alex, Dimi, Rudi, D. und anderen. Enttäuschungen blieben hier und da nicht aus, doch das ist der Punkt, an den alle Wege führen (sagt Sir Harry). Weiterhin eine besondere Erwähnung verdienen natürlich die Rückkehr auf die Alm und die Theaterbesuche. Leider endeten die Ferien eher tragisch und bedrückend, nämlich mit der sehr traurigen Beerdigung von Christine.

Nun also wieder zurück an den Studienort, was mich nicht traurig stimmt, auch wenn ich meine "alten" Freunde und meine Familie einige Monate nicht sehen werde. Keine Ahnung, wievielen außerhalb meiner Familie es wirklich auffallen wird, dass ich wieder weg bin und auch wenn ich es wissen will, werde ich es nicht erfahren. Fast war es wieder selbstverständlich geworden, zu Hause zu sein, es soll aber etwas Besonderes bleiben. Es gibt wieder viel zu lernen und zu erleben - ich freue mich darauf.

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† C.D. ...  Verfasst: Donnerstag, den 26. März 2009 17:53

Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.(Offenbarung 21.4)

 

In stillem Gedenken und tiefer Trauer, viel zu früh, mit vielen Fragen und ewiger Hoffnung.

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Auch hier? ...  (Campus) Verfasst: Mittwoch, den 25. März 2009 12:35

Gestern: zu McDonald´s gegangen, um eine Person zu treffen. Zahl der Bekannten, die ich außerdem getroffen habe: 17.

 

Heute - Zahl der zu vergebenden Plätze: 60. Bewerbungen nach drei Stunden: 177. Und Spanisch ist auch schon voll.

 

O du schönes Einschreiben!

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Element of Crime, Michaela sagt ...  (Murt) Verfasst: Mittwoch, den 25. März 2009 11:55

 

Ich will auch mal so ein Video drehen ^^ (und solche Texte schreiben - Sven Regener soll Bundespräsident werden!)

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Lesebilanz der Semesterferien ...  (BUCH-staben-Anarchie) Verfasst: Dienstag, den 24. März 2009 19:47

Der Menschenfeind, nach Moliére, Hans Magnus Enzensberger
Eine ganz und gar entzückende moderne Übersetzung des Moliére-Klassikers von Enzensberger. Der Stoff einer verlogenen High Society und die Gefahr einer klaren Meinung ließen und lassen sich hervorragend auf die Bundesrepublik anwenden.

Mutter Courage und ihre Kinder, Bertolt Brecht
Ein Stück über eine im Dreißigjährigen Krieg umherziehende Frau und ihre Kinder, die letztendlich alle sterben. Harte Zeiten müssen es gewesen sein. Dreißig Jahre richtigen Krieg kann man sich nicht mehr vorstellen, heftig, heftig.

Aus dem Leben eines Taugenichts, Joseph von Eichendorff
Da hätte ich doch ein bisschen mehr erwartet.

Auguste Rodin, Rainer Maria Rilke
War nicht so doll.

Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge, Rainer Maria Rilke
Ist das eigentlich Expressionismus? Hatte ich mir auch besser vorgestellt. Seine Gedichte sind wirklich besser.

Der gute Mensch von Sezuan, Bertolt Brecht
Darüber, wie es so schwer ist, in einer bösen Welt ein guter Mensch zu sein.

Ein Portrait des Künstlers als junger Mann, James Joyce
Ganz interessant, z.B. die Überlegungen zur doppelten Qual der Hölle.

Hundert Jahre Einsamkeit, Gabriel Garcia Marquez
Geht fast ein bisschen in Richtung "Blechtrommel", hab ich aber nicht zu Ende gelesen.

Schweigeminute, Siegfried Lenz
So wie der "Vorleser", nur ohne Nazis und damit ein wirklich schwaches Buch. Zum Glück war es nicht lang.

Schweyk im Zweiten Weltkrieg, Bertolt Brecht
Sehr sehr lustig.

Tod eines Kritikers, Martin Walser
Die erste Hälfte ist super, die zweite peinlich. Und dass Lach dann doch der Erzähler ist, ist irgendwie auch typisch.

Jahrmarkt der Eitelkeiten, William Makepeace Thackeray
Ziemlich kitschig, aber ein unheimlich sympathischer Erzähler.

Das Bildnis des Dorian Gray, Oscar Wilde
Ein packendes und etwas gruseliges Buch, mit der typischen Ironie Oscar Wildes und einem herrlichen Sir Henry.

Dienstanweisung für eine Schöne Neue Welt, Peter Kreeft
Ein fiktives, theologisch-apologetisches Gespräch zwischen C.S. Lewis, JFK und Huxley zwischen Himmel und Erde. Hochinteressant. Vielleicht kommt dazu auch noch ein längerer Text.

 

In höchsten Höhen, Carl Otto Conrady

Gedichtanthologien sind immer schön.

 

Mediengeschichte, Rudolf Stöber
Als Vorbereitung für die KMW-Vorlesung mal überflogen.

Einführung in die Logik, Winfried Löffler
Ebenfalls als Vorbereitung auf das neue Semester. Das kann ja heiter werden im Rationalen Argumentieren.

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