So gehen auch die längsten und
schönsten und ersten Semesterferien einmal zuende. Es waren
wirklich gute Ferien, die der Huge nach der ganzen Klausurbelastung
in den letzten Wochen der Vorlesungszeit auch wirklich gebrauchen
konnte. Und tatsächlich erwies sich die vorlesungsfreie Zeit als
entspannt und erholsam.
Von dem süßen Nichtstun hatte ich ja bereits nach dem Abi
geschmeckt und wollte dieses Erlebnis nur zu gern reproduzieren.
Das wichtigst war wohl, mal wieder ein paar Wochen in heimischen
Gefilden zu verbringen, Freunde zu treffen, in die Gemeinde zu
gehen, zu Hause zu leben. Ich habe es sehr genossen, erst
aufzustehen, wenn meine Geschwister von der Schule kamen und den
Rest des Tages mit Lesen und anderen schönen Tätigkeiten zu füllen.
Fast schon ein Dandy-Leben.
Gelesen habe ich sehr viel (wie nachzulesen war), aber auch die
Möglichkeit genutzt, alte Freunde wiederzutreffen. Herauszuheben
sind dabei natürlich die Gespräche mit Tommy, aber auch mit JMS und
Will, mit Alex, Dimi, Rudi, D. und anderen. Enttäuschungen blieben
hier und da nicht aus, doch das ist der Punkt, an den alle Wege
führen (sagt Sir Harry). Weiterhin eine besondere Erwähnung
verdienen natürlich die Rückkehr auf die Alm und die
Theaterbesuche. Leider endeten die Ferien eher tragisch und
bedrückend, nämlich mit der sehr traurigen Beerdigung von
Christine.
Nun also wieder zurück an den Studienort, was mich nicht traurig
stimmt, auch wenn ich meine "alten" Freunde und meine Familie
einige Monate nicht sehen werde. Keine Ahnung, wievielen außerhalb
meiner Familie es wirklich auffallen wird, dass ich wieder weg bin
und auch wenn ich es wissen will, werde ich es nicht erfahren. Fast
war es wieder selbstverständlich geworden, zu Hause zu sein, es
soll aber etwas Besonderes bleiben. Es gibt wieder viel zu lernen
und zu erleben - ich freue mich darauf.
Eine kleine Geschichte der Semesterferien ... (Vom armen E.E.) Verfasst: Freitag, den 27. März 2009 05:19
† C.D. ... Verfasst: Donnerstag, den 26. März 2009 17:53
Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.(Offenbarung 21.4)
In stillem Gedenken und tiefer Trauer, viel zu früh, mit vielen Fragen und ewiger Hoffnung.
Auch hier? ... (Campus) Verfasst: Mittwoch, den 25. März 2009 12:35
Gestern: zu McDonald´s gegangen, um eine Person zu treffen. Zahl der Bekannten, die ich außerdem getroffen habe: 17.
Heute - Zahl der zu vergebenden Plätze: 60. Bewerbungen nach drei Stunden: 177. Und Spanisch ist auch schon voll.
O du schönes Einschreiben!
Element of Crime, Michaela sagt ... (Murt) Verfasst: Mittwoch, den 25. März 2009 11:55
Ich will auch mal so ein Video drehen ^^ (und solche Texte schreiben - Sven Regener soll Bundespräsident werden!)
Lesebilanz der Semesterferien ... (BUCH-staben-Anarchie) Verfasst: Dienstag, den 24. März 2009 19:47
Der
Menschenfeind, nach Moliére, Hans Magnus
Enzensberger
Eine ganz und gar entzückende moderne Übersetzung des
Moliére-Klassikers von Enzensberger. Der Stoff einer verlogenen
High Society und die Gefahr einer klaren Meinung ließen und lassen
sich hervorragend auf die Bundesrepublik anwenden.
Mutter Courage
und ihre Kinder, Bertolt Brecht
Ein Stück über eine im Dreißigjährigen Krieg umherziehende Frau und
ihre Kinder, die letztendlich alle sterben. Harte Zeiten müssen es
gewesen sein. Dreißig Jahre richtigen Krieg kann man sich nicht
mehr vorstellen, heftig, heftig.
Aus dem Leben
eines Taugenichts, Joseph von Eichendorff
Da hätte ich doch ein bisschen mehr erwartet.
Auguste Rodin,
Rainer Maria Rilke
War nicht so doll.
Aufzeichnungen
des Malte Laurids Brigge, Rainer Maria Rilke
Ist das eigentlich Expressionismus? Hatte ich mir auch besser
vorgestellt. Seine Gedichte sind wirklich besser.
Der gute Mensch
von Sezuan, Bertolt Brecht
Darüber, wie es so schwer ist, in einer bösen Welt ein guter Mensch
zu sein.
Ein Portrait des
Künstlers als junger Mann, James Joyce
Ganz interessant, z.B. die Überlegungen zur doppelten Qual der
Hölle.
Hundert Jahre
Einsamkeit, Gabriel Garcia Marquez
Geht fast ein bisschen in Richtung "Blechtrommel", hab ich aber
nicht zu Ende gelesen.
Schweigeminute,
Siegfried Lenz
So wie der "Vorleser", nur ohne Nazis und damit ein wirklich
schwaches Buch. Zum Glück war es nicht lang.
Schweyk im
Zweiten Weltkrieg, Bertolt Brecht
Sehr sehr lustig.
Tod eines
Kritikers, Martin Walser
Die erste Hälfte ist super, die zweite peinlich. Und dass Lach dann
doch der Erzähler ist, ist irgendwie auch typisch.
Jahrmarkt der
Eitelkeiten, William Makepeace Thackeray
Ziemlich kitschig, aber ein unheimlich sympathischer
Erzähler.
Das Bildnis des
Dorian Gray, Oscar Wilde
Ein packendes und etwas gruseliges Buch, mit der typischen Ironie
Oscar Wildes und einem herrlichen Sir Henry.
Dienstanweisung
für eine Schöne Neue Welt, Peter Kreeft
Ein fiktives, theologisch-apologetisches Gespräch zwischen C.S.
Lewis, JFK und Huxley zwischen Himmel und Erde. Hochinteressant.
Vielleicht kommt dazu auch noch ein längerer Text.
In höchsten Höhen, Carl Otto Conrady
Gedichtanthologien sind immer schön.
Mediengeschichte, Rudolf
Stöber
Als Vorbereitung für die KMW-Vorlesung mal überflogen.
Einführung in die
Logik, Winfried Löffler
Ebenfalls als Vorbereitung auf das neue Semester. Das kann ja
heiter werden im Rationalen Argumentieren.




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