Man hätte es ahnen können. Wie ein antiker Kriegsheld oder, was wohl passender ist, wie ein martialischer Pirat wurde Marco Hucks WM-Fight nach IBF-Version angekündigt. Von der "größten deutschen Boxhoffnung" sprach die ARD und verpasste ihrem Hauptkämpfer umgehend den Namen "Captain Huck".
Und dann das. In der Bielefelder Seidenstickerhalle bezog Huck regelrecht Prügel von Steve Cunningham aus den USA. Viel zu passiv für einen Herausforderer, mut- und hoffnungslos, hielt er immerhin bis zur zwölften Runde durch, bevor Trainer Ulli Wegner das Handtuch warf. So wird aus einem "Captain" ganz schnell ein Schiffbrüchiger ...
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