Home Blog erstellt am: : 09/06/07 Zuletzt aktualisiert : 17/10/11 15:15 / 1161 veröffentlichte Einträge

Hirn gesucht ...  (Leben und andere Unfaelle) Verfasst: Freitag, den 06. Juli 2007 15:14

Meine Damen und Herren,

die Organspende-Welle schwappt über, auch nach Deutschland. Nachdem unsere Kollegen aus dem holländischen TV kurz vor der Vergabe einer Spenderniere Halt gemacht haben, suchen wir heute allen Ernstes Hirnspenden. Als Kandidaten wurden lediglich schwerste Fälle von „Hirnlosigkeit“ bzw. „irreparabler Hinschädigung“ ausgesucht. Spenden Sie Ihr Hirn, und lassen Sie diese drei Menschen nicht allein.

 

George Walker Bush, von Beruf POTUS, braucht dringend ein neues Gehirn. Zwar schaffte es George auch mit seinem alten Hirn, gleich zwei Mal demokratische Wahlen zu gewinnen (wie dies zustande kam, darauf wollen wir hier nicht eingehen), in den vergangenen Jahren taten sich allerdings wahre Abgründe in seiner moralischen und politischen Denkart auf.

George braucht das Hirn eines Globalisierungsgegners mit Minderwertigkeitskomplexen, der außerdem Pazifist, mindestens aber Wehrdienstverweigerer ist.

 

 

Auch Dieter Bohlen, Beruf nicht eindeutig zu definieren, leidet an einer schweren Hirnschwäche. Ob diese therapierbar ist, muss sich noch zeigen, wenn ein Spenderhirn gefunden ist. Bisher fiel Dieter vor allem durch seine Arroganz und seine Stimme negativ auf.

Deshalb suchen wir einen Hirnspender, der sich zu Lebzeiten durch Wortkargheit, Zurückhaltung und einer Agonie gegen jegliche Art musikalischer Betätigung hervorgetan hat.

 

 

Meine Damen und Herren, helfen Sie Paris Hilton, beruflich als Partygängerin und Erbin tätig. Paris braucht ein Gehirn, egal welches. Optimal wäre das Hirn einer bescheidenen, schüchternen, fleißigen und ordentlichen jungen Frau aus armem Hause.

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Zeugnis ...  (Schoolbusiness) Verfasst: Samstag, den 23. Juni 2007 00:31

Nun ist also auch das vorletzte Jahr meiner Schulkarriere vorbei. Kein schlechtes, wie das Zeugnis zeigt.


Deutsch-LK: 13 Punkte

Englisch-LK: 12 Punkte

Latein-GK: 14 Punkte

Literatur-GK: 14 Punkte

Mathe-GK: 10 Punkte

Geschichte-GK: 13 Punkte

Biologie-GK: 8 Punkte

Religion-GK: 9 Punkte

Sport-GK: 10 Punkte

 

Das macht einen Durchschnitt von 1,5. 


Übrigens: Wir haben jetzt Fachabitur!

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In eigener Sache ...  Verfasst: Freitag, den 15. Juni 2007 10:27

Da mein mittlerweile in die Jahre gekommener Computer sich derzeit in einer offenbar lang anhaltenden und tiefen Schaffenskrise befindet, wird es mir wohl nicht allzu oft möglich sein, neue Einträge zu erstellen. Ich kann mich nur noch selten einloggen, und wenn es klappt, dann ist irgend etwas anderes defekt. Von daher hoffe ich, dass das Ding bald die Kurve kriegt.

 

Übrigens: ich fände es gut, wenn der eine oder andere Besucher auf dieser Seite einen Kommentar hinterlassen würde. 

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Tagesbilanz ...  (Leben und andere Unfaelle) Verfasst: Mittwoch, den 13. Juni 2007 14:18

Es war heute wieder einer dieser Tage aus dem Gebrauchtwarenladen. Oder anders gesagt: alles wie immer - nur schlimmer.

Heut wieder zur ersten Stunde zur Schule gemusst. Zwischen den Stunden die gestern nicht angefertigten Hausaufgaben wohl oder überl nachgemacht. In Englisch natürlich wieder echter Hardcore-Unterricht, Sheets so weit das Auge reicht. Auch Biologie und Deutsch gnadenlos durchgezogen, sieben Tage vor den Ferien. Nun, dass König N. den Befehl zum Nichtstun erteilt - damit hätten wir auch nicht gerechnet. Aber eine komplette Rezension zu morgen???

Zu Hause erstmal nichts gegessen, stattdessen die bitterböse Entdeckung gemacht, dass der Computer im Ar... im Eimer ist. Firefox defekt, Internetverbindung massiv gestört. Folge: dringendes Bedürfnis, Gewalt gegen Gegenstände anzuwenden. Sport-Bild, heute wieder neu erschienen, übertrifft sich ein weiteres Mal in populistischen Aussagen - und ich lese das. Rasen gemäht, geschwitzt wie ein Schwein (wahlweise auch Esel) in der Nachmittagssonne. Abends noch ein Haufen Arbeit. Hausaufgaben bis zuletzt aufgeschoben, Interviews und Spielberichte für die Junioren-Bezirksliga-Aufstiegsrunde werden aus der Redaktion verlangt.

Einzige Lichtblicke: eine Freistunde, ein Döner, eine 1- in Deutsch. Immerhin ...

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Safety first ...  (Gelesen) Verfasst: Montag, den 11. Juni 2007 18:34

Vor dem Start zum Großen Preis von Kanada in Montreal konnte Robert Kubica noch lachen. Nach dem Ende des Formel-1-Rennens verging allen Beteiligten die Laune - auch wenn der sypathische Lewis Hamilton seinen ersten Sieg holte, auch wenn Nick Heidfeld aufs Podest fuhr. In Gedanken waren alle nur bei einem Mann: Robrt Kubica und der Frage: Wie sicher ist die Formel 1?

Ja, man konnte schon Schüttelfrost bekommen, wenn man den Tschechen mit 280 km/h ungebremst in die Mauer am Streckenrand rasen sah. Und man musste das Schlimmste befürchten. Dass Kubica glimpflich davonkam, nicht einmal Knochenbrüche erlitt, grenzt an ein Wunder. Ein echter Schock, dieser Unfall. Und folgendes Interview mit F-1-Ingenieur James Penrose trägt nicht gerade zur Beruhigung bei.

"Der Tod wird in die Formel 1 zurückkehren"

WELT ONLINE: Sind die Formel-1-Autos die sichersten Gefährte der Welt?
James Penrose: Es hat den Anschein. Die Rennfahrer sind jedenfalls davon überzeugt, wenn man manchmal ihre waghalsigen Manöver sieht.
WELT ONLINE: War Kubicas Manöver gegen Jarno Trulli, das zum Unfall führte, leichtsinnig?
Penrose: Das will und kann ich nicht beurteilen.
WELT ONLINE: Wie hat er einen Frontalzusammenstoß mit einer Betonmauer bei Tempo 280 und zwei Überschläge fast unverletzt überstehen können?
Penrose: Überschläge sehen spektakulär aus, kritischer ist meist der Aufprall in einem stumpfen Winkel. Da wirken die größten Kräfte. Hans sorgt für eine kontrollierte Verzögerung des Kopfes und schützt den Nacken vor Überdehnung. Das Monocoque bewahrte Kubica vor Beinbrüchen. Beim zweiten Aufprall in die Leitplanke waren die Füße des Piloten bereits im Freien, weil es den vorderen Teil des Monocoques eingedrückt hatte. Der Stoß schob die Füße nach hinten. Das war sein Glück.
WELT ONLINE: Auch Sie als Sicherheitsexperte sprechen von Glück?
Penrose: Wir dürfen uns keinen Illusionen hingeben. Irgendwann wird der Tod in die Formel 1 zurückkehren. Die Überlebenschancen für einen Piloten sind wesentlich schlechter, wenn ein Rennwagen über einen anderen rollt, wie beim Saisonauftakt in Melbourne, als David Coulthard dicht am Kopf von Alexander Wurz vorbeischoss.
WELT ONLINE: Kaum zu glauben, dass Rubens Barrichello bei der Einführung von Hans zeterte: „Das Ding tut so weh.“
Penrose: Es ist so wie früher bei der Tour de France. Die Radfahrer haben auch nie einen Sturzhelm getragen, weil er angeblich unangenehm auf dem Kopf saß. Bevor Hans 2003 in der Formel 1 Pflicht wurde, hatten ein Jahr zuvor alle Piloten gegen die Einführung von Hans gestimmt.
WELT ONLINE: Wurden Ihnen Ihre Entwicklungsarbeit gedankt?
Schlagworte
Penrose: Fernando Alonso ist mal zu mir gekommen und hat gesagt, dass er ohne Hans wohl nicht so glimpflich davon gekommen wäre bei seinem Unfall 2003 in Brasilien, als er in eine Mauer krachte. Auch Ralf Schumacher hat sich nach seinem letzten Unfall in Indianapolis bei mir gemeldet. Aber im Lager der Fahrer werde ich sonst eher gemieden. Die Fahrer fürchten wohl, dass ich sie an ihre Verwundbarkeit erinnern könnte.

 

 

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