Wer sich auf die Suche nach den neuesten Informationen
im Fall Jens Lehmann begibt, gerät
höchstwahrscheinlich bald in einen Zustand leichter
Verwirrung. Die ZEIT meldete schon am späten
gestrigen Abend den Wechsel des Nationaltorhüters nach
Dortmund als "perfekt",
heute legt die "Bild" Lehmann das entscheidende "Ja-Wort" in den
Mund, auch die FTD meldet Vollzug. Laut "taz" allerdings
überlegt Lehmann noch, ähnlich lesen sich die für
gewöhnlich gut informierten Kicker und WAZ. Dort wird Lehmann
mit einem Dementi zitiert.
Das Thema Lehmann führt mich zu einer anderen BVB-Personalie. Manager Michael Zorc nämlich war zu aktiven Zeiten immer ein Freund der klaren Worte, deshalb sollte man es auch weiterhin so halten. Also: Warum arbeitet Michael Zorc noch beim BVB?
Es gibt kaum einen Neuzugang in der Ära Zorc, der eingeschlagen hätte. Die Liste der Fehleinkäufe hingegen ist lang. Allein in dieser Saison Blaczykowski und Kovac, zudem Federico und Klimowicz. Lediglich Mladen Petric konnte überzeugen. Es gibt genügend weitere Beispiele. Krönend kommt hinzu, dass Zorc den Transfer von Andy Hinkel jüngst offenbar auf ausgesprochen dilletantische Weise in den Sand gesetzt hat - wegen 100.000 Euro. Plus Privatkrieg mit Trainer Thomas Doll. Kein Wunder also, dass im Westfalenstadio (sorry, Signal-Iduna-Park) nur noch selten gejubelt werden darf.
Die BVB-Vorstände scheint das indes wenig zu stören. Zorcs Vertrag wurde kürzlich bis 2009 verlängert ...
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