Home Blog erstellt am: : 09/06/07 Zuletzt aktualisiert : 17/10/11 15:15 / 1161 veröffentlichte Einträge

Abgeschaltet ...  (Sportiv) Verfasst: Donnerstag, den 19. Juli 2007 16:33

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Der Sündenbock: Patrik Sinkewitz

Der Sündenbock: Patrik Sinkewitz

Schon ist er da, der erste Dopingfall der Tour de France. Patrik Sinkewitz, Fahrer vom T-Mobile-Team, war positiv. Ganz und gar nicht positiv für die Radsportfans: der Heiligenschein der neuen Saubermänner von T-Mobile ist ganz schnell verloschen. Und mit ihm bleibt nun auch die Mattscheibe schwarz - zumindest bei  ARD und ZDF.

Schnell reagierten die Öffentlich-Rechtlichen und machten noch am selben Tag ihrer Live-Berichterstattung den Garaus. Nur konsequent diese Entscheidung angesichts der schamlosen Lügerei der radfahrenden Elite. Schnelle Reaktion auch bei Sat1: der Privatsender riss sich umgehend das kostbare Sendegut unter den Nagel. So ist es eben, das Fernsehgeschäft: Moral ist unbezahlbar, weil das Gegenteil das Geld einbringt. 

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2 Kommentar(e)

  • Eugen

    Fr, den 20. Jul 2007 00:49

    Danke, Ernie, für deinen comment. Mir scheint es, als würden die Profiradfahrer tatsächlich in einer Art Paralleluniversum leben. Der Radsport fährt nicht in eine Sackgasse, sondern in einen Abgrund.

  • Enrico mailto

    Do, den 19. Jul 2007 17:10

    Moin!

    Ja, so ist's halt - und es ist besser so. Endlich mal wurde durchgegriffen und ARD und ZDF konnten mal wirklich ein Zeichen gegen Doping im Radsport setzen. In diesem Jahr haben mich die TV-Übertragen ohnehin schon nicht mehr interessiert.
    Es wirkt doch fast lächerlich, wenn auf der Homepage des T-Mobile-Fahrers zu dem Thema nur das hier steht:
    "18.07.07 - Patrik ist fassungslos und bestreitet jegliches Doping
    Patrik reagierte reagierte heute Morgen fassungslos auf die positive A-Probe:


    „Wie, ich?" fragte er. Er kann sich den Testosteronwert nicht erklären.


    Patrik bestreitet weiterhin jedes Doping, konnte sich heute mit der Problematik wegen einer Nasenoperation nicht weiter beschäftigen. "

    Dieser Radsport bereitet einem doch kein Vergnügen mehr.

    Ich denke, mich wird der Sport an sich auf Monate, wenn nicht sogar auf Jahre hinweg nicht mehr so interessieren, wie zu den Zeiten, wo Ullrich und Klöden als Saubermänner noch die Touren, vor allem natürlich eben diese in Frankreich, aufmischten.


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