Die Uhr zeigt 8 ich warte schon
deinen Ruf empfange ich mit Hohn
Den roten Knopf der dich verziert
drück ich sofort und ungeniert
Den Kopf ins Polster tief gedrückt
die Decke meinen Körper schmückt
Sanft schlummernd träum ich schöne Sachen
da fängst du an erneut zu krachen
Mit letzter Kraft und voller Stärke
drück ich das Rot mit ganzer Härte
Verstummen tust du für Sekunden
der Schlaf in mir leckt seine Wunden
Die Vögel trällern Melodien
ich schließ das Fenster und lass sie zieh'n
Die warme Decke lockt mich rein
ich fühl mich wohl und schlafe ein
Minuten später, man kann's ahnen
fängst du mich an, erneut zu warnen
Du sagst mir mit dem Schlaf ist Schluss,
du quälst mich bis zum Tinitus
Ich dreh mich um, doch du wirst dröhnend
ich schrei dich an, na ja mehr stöhnend
Dann mit drohen und auch flehen
bitte ich dich höflich nun zu gehen.
Du hörst nicht drauf und lässt es schallen
gern würd ich nun dir eine knallen
Ich hol schon aus, ich tu dir weh
ich ziel genau aufs LED
Die Faust knallt auf den Nachttisch nieder
Der Schmerz dringt in die letzten Glieder
Du lachst mich aus, mit voller Häme
Ich stehe auf und putz die Zähne
Jörg Schwedler
Home
Blog erstellt am: : 09/06/07 Zuletzt aktualisiert : 17/10/11 15:15 / 1161 veröffentlichte Einträge
Kommentar hinterlassen
2 Kommentar(e)
-
Derartige Probleme halten sich glücklicherweise in nächster Zeit dezent zurück.
-
Wow. Selten hat ein Gedicht mir so aus der Seele gesprochen. Ich sehe es vor mir, der Name Schwedler wird genannt werden mit Schiller und Goethe bzw. mit Bully und Raab, in nicht allzu ferner Zeit.
P.S. Übrigens habe ich mich zwecks besserer Kenntlichkeit für einen Namenstausch entschieden. Ab jetzt bitte nur noch Tommy. Danke
Kommentare