"Der Proceß", Franz Kafka
Erster Satz: Jemand musste Josef K. verleumdet haben, denn ohne dass er etwas Böses getan hatte, wurde er eines Morgens verhaftet.
Letzter Satz: "Wie ein Hund", sagte er, es war, als sollte die Scham ihn überleben.
Seiten: 241
In der FAZ schrieb Frank Schirrmacher neulich, dass sich dieser Roman schon durch seinen ersten Satz komplett erzähle. Er hat recht.K. wird verhaftet und verhört, ohne zu wissen, weshalb er angeklagt ist. Die Geschichte ist unlogisch, absurd in allen ihren Bestandteilen. So einen Roman kann man nur zu in jener Zeit zwischen den Weltkriegen geschrieben haben. Am Ende ergibt sich K. in sein Schicksal, wird hingerichtet. Das Buch ist sehr schwierig zu lesen, zudem auch nur ein Fragment, aber dennoch interessant.
"Das Feuerschiff", Siegfried Lenz
Erster Satz: Sie lagen und lagen fest bei den wandernden Sandbänken.
Letzter Satz: "Alles", sagte der Junge.
Seiten: 182
Eine großartige Geschichte. Eine Schiffsmannschaft auf einem Feuerschiff gerät auf ihrer letzten Wache an einige zwielichtige Gestalten. Die Lage eskaliert. Man darf von deutschen Fernsehfilmen erfahrungsgemäß nicht allzuviel erwarten, aber auf die ARD-Verfilmung für Herbst kann man sich bei dieser tollen Story freuen.
"Alle waren in Woodstock - außer mir und den Beatles", Georg Meier
Erster Satz: Alles wird gut.
Letzter Satz: Oh Mann.
Das war wohl nix. Es geht um die 68er, Beatniks usw. Hab nach 60 Seiten aufgehört.
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