In schwachen Momenten überlege ich, ob leistungsfördende Mittel auch etwas für mich wären. Als begeisterter Sportfan kommt man um diese Gedanken nicht mehr herum. Ich könnte mir vor dem Start der deutschen Schwimmer Augentropfen verabreichen, die den Tränenkanal verstopfen. Ich könnte mir drei Stöße Salbutamol in die Lungen pumpen, damit ich bei Spielen meines Lieblingsklubs noch lauter und ausdauernder schreien kann. Dank einer Injektion Eigenblut könnte ich noch herzerfrischender fluchen, wenn Kevin Kuranyi für Deutschland wieder einmal den Ball weiter verspringt, als ich ihn je schießen könnte.
Außerdem gibt es bestimmt Anabolika-Präparate, die miene Finger stärken, so dass ich noch mehr Blogeinträge jeden Tag schreiben könnte. Und Drogen, damit mir das ganze Zeug einfällt. Dazu Steroide, damit ich noch länger die Augen offen halten kann. Oder so ähnlich.
Das wäre doch auch mal was.
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