Saturn lockt mit einem neuen Angebot, den Konsum auszuweiten:
auf der Internetseite können eine Menge Alben als Mp3
heruntergeladen werden - für jeweils 4,99 €. Ein Top-Angebot
für Musikliebhaber.
Bitter nur für solche wie mich, die z.B. noch im Dezember das
aktuelle Tote-Hosen-Album für teuer Geld kauften ...
[via popkulturjunkie]
Musik für wenig Geld ... (Fundstücke) Verfasst: Mittwoch, den 18. März 2009 23:42
Hoeneß und der Kaiserschmarrn ... (In den Nachrichten) Verfasst: Mittwoch, den 18. März 2009 11:57
Für Fußballfans klingt
die GEZ-Offensive von Uli Hoeneß verlockend. Für den Rest ist sie
eine unverschämte Bevormundung.
Normalerweise lässt beim FC Bayern Franz Beckenbauer gern mal seine
Worte die Gedankengänge überholen. Zum Beispiel, als er androhte,
die Bayern würden nach Italien umziehen, sollten die Anfeindungen
in der Bundesliga nicht aufhören. Der Kaiser tritt mittlerweile
kürzer, sein Nachfolger steht aber bereits in den Startlöchern.
Noch-Manager Uli Hoeneß verzapft mittlerweile den Unsinn (auf
bayerisch: Schmarrn), der bislang Beckenbauer vorbehalten
blieb.
Zwei Euro solle jeder Deutsche mehr an monatlichen GEZ-Gebühren
zahlen, so Hoeneß´ neuester Gedankenblitz, "zwei Euro für den
Fußball". Dieser kleine Bonus würde die Bundesliga finanziell in
die Milliardensphären der Premier League und Primera Division
hieven. Davon erhofft sich der Bayern-Manager nicht nur mehr Erfolg
und mehr Superstars, sondern auch mehr Service für die Fans: alle
Partien live bei ARD und ZDF sollen das Lockmittel sein.
Für den fußballverrückten Studenten, der nachts von Premiere
träumt, klingt das alles sehr verlockend. Es wäre quasi das
Fußball-Paradies in Deutschland: C.Ronaldo, Gerrard, Robben in der
Bundesliga, ein deutscher Klub gewinnt mal wieder die Champions
League, und jeder Samstag wird noch ein bisschen mehr zum Feiertag
- wahrlich, da hätte der Fußballgott Deutschland geküsst. Doch
versucht der intelligente Mensch die Triebe des Fußballfans beseite
zu lassen, so werfen sich bald Schatten auf das leuchtende
Ideal.
Zwei Drittel der 37 Millionen Fernsehhaushalte seien
fußballinteressiert, rechnete Hoeneß der Wirtschaftswoche vor. Das
andere Drittel wird überstimmt und darf stumpf und stumm zahlen.
Quoten wie die Bundesliga garantiere nur Wetten, dass ...; und
schließlich wolle auch nicht jeder Volksmusik sehen. Doch wäre
sicher nicht jeder dieser "fußballinteressierten Haushalte" bereit,
für Livefußball monatlich zwei Euro mehr zu berappen. Den meisten
reichen Sportschau und gelegentliche Länderspiel- und
Europapokalübertragungen. Diejenigen, die jedes Spiel sehen wollen,
jedes Tor, sind klar in der Minderheit - Freaks eben.
So ist diese Finanzierungsidee mit dem ohnehin nicht mehr
zeitgemäßen GEZ-Zwangssystem keine ernsthafte Diskussion wert. Mit
solchen Theorien manövriert sich Hoeneß ins Abseits und den Fußball
in ein zweifelhaftes Licht. Es erinnert ein wenig an die
unverschämten Methoden der Managergilde um Klaus Zumwinkel und
diesen HRE-Typen: egoistische Bereicherung (in diesem Fall immerhin
nicht seiner selbst, sondern seiner Branche) auf Kosten der
Gesellschaft. Als Teil dieser wollen wir fair Fußball sehen, auch
wenn es so schön sein könnte ...
Vater sein dagegen sehr ... (Der geniale Wahnsinn) Verfasst: Dienstag, den 17. März 2009 20:03
Was muss man immer wieder lesen oder hören von verantwortungslosen Vätern, die ihre Träume von einer Handfeuerwaffe bewachen lassen, mit welcher der Sohn dann grillen geht.
Ganz anders unser Dennis Eilhoff. Der hat seinen Sohn sieben (in Zahlen: 7) Stunden nach der Geburt bei Arminia Bielefeld als Mitglied angemeldet. Das nenne ich verantwortungsbewusst.
Die Logonauten ... (Murt) Verfasst: Dienstag, den 17. März 2009 14:47
Ich erlaube mir mal, einen Musiktipp zu posten. Die Logonauten sind schon ein kleiner Geheimtipp, Top-Secret quasi, denn nicht einmal bei YouTube ist die Band zu finden. Ich hab zwei Alben der Logonauten zu Hause und finde die super. Der Song trägt den schönen Titel "Kein Feuerschutz in Liebesdingen" (Album: Intern 3000)
Klickbefehle ... (Fundstücke) Verfasst: Montag, den 16. März 2009 19:29
Köstlich, aber leider auch bezeichnend für die Ermittlungen im Fall Winnenden. Ist eine falsche Nachricht wirklich besser als keine Nachricht?
Sollte der Richter kein Dichter sein?
Das immer wieder interessante und lehrreiche Literatur-Frage-Antwort-Spiel mit Marcel Reich-Ranicki.
Verlegerstreit um Pressegrossisten
Für alle, die schon immer wissen wollten, wie mein Journalistik-Professor aussieht.
ich bin ja ein großer Tucholsky-Verehrer ("Was darf Satire? Alles!"). Aber muss man wirklich über alles Witze machen. Die Titanic bewegt sich da regelmäßig an den Grenzen.




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