Da hat er mal wieder gelesen. Nämlich drei Dramen in sechs Tagen, nicht schlecht.
Des Teufels General, Carl Zuckmayer (1946)
Erster Akt ordentlich, zweiter nicht so doll, dritter super. Hab ich mich schlecht konzentriert oder ist das Ende wirklich schwer zu verstehen? Jedenfalls geht es im letzten Akt noch einmal rund und schön mit Selbstmord und so, wie wir das haben wollen.
Faust I, J.W. Goethe (1808)
Der Tragödie erster Teil, zum zweiten Mal gelesen. Der Stoff sollte bekannt sein: Fasut verkauft seine Seele an den Teufel, um die Wahrheit schlechthin zu bekommen. Allein schon wegen den vielen Zitaten ein Genuss und auch sonst ein Meisterwerk der Literaturgeschichte.
Andorra, Max Frisch (1961)
Bisher waren Max Frisch und ich keine Freunde. Aber "Andorra" ist nicht nur nicht schlecht, sondern richtig gut. Übrigens dem Besuch der Alten Dame teilweise ähnlich, darf man ruhig mal an einem Stück lesen, so wie ich es tat.
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