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Lasst uns Feinde sein ...  (Fundstücke) Verfasst: Freitag, den 27. Februar 2009 14:09

Was musste ich da bei samba-koeln.de nach dem Spiel des FC gegen Wolfsburg lesen?

 

Aber noch unspektakulärer als die Wolfsburger Spieler und der Verein eh schon sind, sind ja die Wolfsburger Fans und damit sollten diese besonders erwähnt werden. Bei diesen muss man ja den Eindruck haben, die wollen sich anschleichen und nicht gesehen werden, so leise sind sie (...) gestern kam nix, noch nicht einmal ein ödes “Ihr seid nur ein Karnevalsverein” oder “Cologne, Cologne, die Schei… vom Dom” was ja selbst unserer Pillendreher hinbekommen. Sehr traurig und hoffentlich kein Trend!

 

Da bleibt mir vor dem Spiel unserer Arminia heute Abend in Köln nur zu sagen: IHR SEID KÖLNER, ASOZIALE KÖLNER, IHR SCHLAFT UNTER BRÜCKEN UND IN DER BAHNHOFSMISSION!

 

Ihr habt es so gewollt. Gern geschehen.

 

Bevor die Moralapostel wieder kritisch gucken: dieser Eintrag ist 1. nicht ganz ernst gemeint und 2. gehört sowas beim Fußball dazu. Wünsche ein faires Spiel heute Abend.

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4 Kommentar(e)

  • Huge

    Fr, den 27. Feb 2009 22:55

    Dann wurde es doch ein freundschaftliches 1:1 gegen die Männer vom Mann mit dem Koks.

  • Lucilius

    Fr, den 27. Feb 2009 19:46

    Hauptsache, er betätigt sich nicht als politischer Vermittler^^

  • Huge

    Fr, den 27. Feb 2009 16:47

    Wow, so ein langer Text und kein Wort zum Thema. Du bist als Politiker hochgradig geeignet (H.Kohl war auch Historiker). Aber besser als gar kein Kommentar.

  • Tommy

    Fr, den 27. Feb 2009 15:00

    Lass uns kurz den Begriff des Moralapostels erläutern: Meiner Meinung nach ist das Wort ein Ablenkungsmanöver, dass als Schutzreflex dient. Moral ist nämlich niemals verkehrt. Wenn nun Person A von Person B auf moralische Verstöße aufmerksam gemacht wird, löst das bei Person A Unbehagen aus, da die Wahrheit nicht immer leicht zu ertragen ist, zumal wenn sie, wie in diesem Falle, gegen einen spricht. Statt sich nun mit der eigenen Unzulänglichkeit auseinanderzusetzen, versucht Person A abzulenken, indem sie Person B das Recht abspricht derartig hohe moralische Anforderungen zu stellen, da diese 1. unverhältnissmäßig zu den alltäglichen Lebenserfahrungen seien, und 2. Person B sich selbst nicht an die eigenen Anforderungen halten würde. Wir sehen also: Statt die berechtigte Kritk anzuerkennen und das eigene Verhalten zu überdenken, greift Person A (=europ. 0 8 15 Bürger) auf ein billiges Abklenkungsmanöver zurück, indem sie das Verhalten von Person B in Frage stellt, statt sich Gedanken über den Inhalt ihrer Kritik zu machen. Solch ein, leider allzu verbreitetes Verhalten, ist unsäglich, da man die immer seltener werdenden Herolde der Wahrheit, die man doch so dringend brauch würde misskreditiert. Zum Schluss bleibt mir also nur eines zu sagen: Lang leben die Moralapostel!


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