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Die Rückkehr der Alm-Chiller ...  (Mein alter Kumpel Fussball) Verfasst: Sonntag, den 08. März 2009 22:20

Blog von ichbins :Wie auch immer ..., Die Rückkehr der Alm-Chiller ...

Nach langer, langer Zeit (etwa sechs Monaten) stattete ich am Sonntag gemeinsam mit meinen Alm-Chillern endlich wieder der Arminia einen Besuch ab. Der Gegner hieß diesmal Eintracht Frankfurt - ein elementar wichtiges Spiel im Abstiegskampf. Aber leider war es wie so oft: ein schönes Erlebnis, aber ein schlechtes Spiel und ein ungenügendes Ergebnis.

 

Die Geschichte beginnt wie immer am Bahnhof in Detmold, von wo aus uns die DB noch relativ problemlos nach Bielefeld transportierte. Wir, das waren diesmal neben dem Chronisten Tommy, Alex, Enrico und Daniel. Eingepackt in Trikots und Schals machten wir uns also auf den Weg in das Stadion, das bitte nicht Schüco-Arena genannt werden möge. Ein paar Kontrollen später stellte sich endlich wieder das Gefühl ein, angekommen zu sein, auf unserem altbewährten Stammplatz in Block 3.

 

Das Spiel selbst vermochte weder Aufwand noch Eintrittsgeld zu rechtfertigen. Selten habe ich die Arminia so schwach gesehen und auch Eintracht Frankfurt passte sich diesem Niveau problemlos an. Vor allem in der ersten Halbzeit war kaum eine nennenswerte Aktion zu sehen, außer einem Distanzschuss von Halfar. Wir wollen nicht wieder die alte Floskel vom "Not gegen Elend" in Verwendung ziehen und doch lässt es sich kaum vermeiden. An allen Ecken fehlten die verletzten Wichniarek und Mijatovic sowie Kamper, der nach 27 Minuten runter musste.

 

Die leichte Überlegenheit der Frankfurter verflog immerhin im zweiten Durchgang, als das Spiel etwas besser wurde. Wirkliche Torchancen gab es dennoch kaum, beide Mannschaften spielten eher vorsichtig. So endete die Partie mit einem 0:0, das (noch so eine Floskel) niemandem wirklich hilft. Ein anderes Ergebnis hatte dieses Spiel aber auch kaum verdient. Nur die Scheinwerfer an den Flutlichtmasten leuchteten ungerührt, sie wussten nicht, was sie taten.

 

Die Enttäuschung, erneut nicht gegen einen Mitkonkurrenten gewonnen zu haben, ließ sich nicht verhehlen. Immerhin war die Stimmung im Block akzeptabel. Umso bedauerlicher, dass sechs Stunden ununterbrochenes Stehen (Restbörse-Verhältnisse, inklusive anschließender Zugfahrt im überfüllten Gang) unbelohnt blieben. Und das, obwohl wir doch ausdauernd riefen "Auf geht´s. Arminia, schieß ein Tor" und alle sangen laut im Chor: Arminia, schieß für uns ein Tor.

 

Jedoch, wie es Alex so treffend in der ersten kurzen Bestandsaufnahme nach dem Spiel ausdrückte: "Ohne Tore gewinnt man nicht." Fürwahr, es war der Tag der enttäuschten Phrasen. So endete der Spieltag gegen 21.30 Uhr, dort wo er begonnen hatte: Bahnhof Detmold.

 

Nun, da ich wieder Gelegenheit hatte, das Elend aus der Nähe zu betrachten, werde ich mich wohl morgen eines ausführlicheren Analyseversuchs erdreisten.

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2 Kommentar(e)

  • Huge

    Di, den 10. Mär 2009 13:59

    Wow, amazing. Im DSF waren wir leider wieder einmal nicht zu sehen.

  • Tommy

    Di, den 10. Mär 2009 00:52

    ...Und die Alm strahlte wie zum spott...

    Auf folgendem offizielen Photo kann man uns erkennen:
    http://www.arminia-bielefeld.de/profis/bildergalerien/bildergalerien-2008_2009/g-68.html


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