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Lesebilanz der Semesterferien ...  (BUCH-staben-Anarchie) Verfasst: Dienstag, den 24. März 2009 19:47

Der Menschenfeind, nach Moliére, Hans Magnus Enzensberger
Eine ganz und gar entzückende moderne Übersetzung des Moliére-Klassikers von Enzensberger. Der Stoff einer verlogenen High Society und die Gefahr einer klaren Meinung ließen und lassen sich hervorragend auf die Bundesrepublik anwenden.

Mutter Courage und ihre Kinder, Bertolt Brecht
Ein Stück über eine im Dreißigjährigen Krieg umherziehende Frau und ihre Kinder, die letztendlich alle sterben. Harte Zeiten müssen es gewesen sein. Dreißig Jahre richtigen Krieg kann man sich nicht mehr vorstellen, heftig, heftig.

Aus dem Leben eines Taugenichts, Joseph von Eichendorff
Da hätte ich doch ein bisschen mehr erwartet.

Auguste Rodin, Rainer Maria Rilke
War nicht so doll.

Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge, Rainer Maria Rilke
Ist das eigentlich Expressionismus? Hatte ich mir auch besser vorgestellt. Seine Gedichte sind wirklich besser.

Der gute Mensch von Sezuan, Bertolt Brecht
Darüber, wie es so schwer ist, in einer bösen Welt ein guter Mensch zu sein.

Ein Portrait des Künstlers als junger Mann, James Joyce
Ganz interessant, z.B. die Überlegungen zur doppelten Qual der Hölle.

Hundert Jahre Einsamkeit, Gabriel Garcia Marquez
Geht fast ein bisschen in Richtung "Blechtrommel", hab ich aber nicht zu Ende gelesen.

Schweigeminute, Siegfried Lenz
So wie der "Vorleser", nur ohne Nazis und damit ein wirklich schwaches Buch. Zum Glück war es nicht lang.

Schweyk im Zweiten Weltkrieg, Bertolt Brecht
Sehr sehr lustig.

Tod eines Kritikers, Martin Walser
Die erste Hälfte ist super, die zweite peinlich. Und dass Lach dann doch der Erzähler ist, ist irgendwie auch typisch.

Jahrmarkt der Eitelkeiten, William Makepeace Thackeray
Ziemlich kitschig, aber ein unheimlich sympathischer Erzähler.

Das Bildnis des Dorian Gray, Oscar Wilde
Ein packendes und etwas gruseliges Buch, mit der typischen Ironie Oscar Wildes und einem herrlichen Sir Henry.

Dienstanweisung für eine Schöne Neue Welt, Peter Kreeft
Ein fiktives, theologisch-apologetisches Gespräch zwischen C.S. Lewis, JFK und Huxley zwischen Himmel und Erde. Hochinteressant. Vielleicht kommt dazu auch noch ein längerer Text.

 

In höchsten Höhen, Carl Otto Conrady

Gedichtanthologien sind immer schön.

 

Mediengeschichte, Rudolf Stöber
Als Vorbereitung für die KMW-Vorlesung mal überflogen.

Einführung in die Logik, Winfried Löffler
Ebenfalls als Vorbereitung auf das neue Semester. Das kann ja heiter werden im Rationalen Argumentieren.

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