So gehen auch die längsten und
schönsten und ersten Semesterferien einmal zuende. Es waren
wirklich gute Ferien, die der Huge nach der ganzen Klausurbelastung
in den letzten Wochen der Vorlesungszeit auch wirklich gebrauchen
konnte. Und tatsächlich erwies sich die vorlesungsfreie Zeit als
entspannt und erholsam.
Von dem süßen Nichtstun hatte ich ja bereits nach dem Abi
geschmeckt und wollte dieses Erlebnis nur zu gern reproduzieren.
Das wichtigst war wohl, mal wieder ein paar Wochen in heimischen
Gefilden zu verbringen, Freunde zu treffen, in die Gemeinde zu
gehen, zu Hause zu leben. Ich habe es sehr genossen, erst
aufzustehen, wenn meine Geschwister von der Schule kamen und den
Rest des Tages mit Lesen und anderen schönen Tätigkeiten zu füllen.
Fast schon ein Dandy-Leben.
Gelesen habe ich sehr viel (wie nachzulesen war), aber auch die
Möglichkeit genutzt, alte Freunde wiederzutreffen. Herauszuheben
sind dabei natürlich die Gespräche mit Tommy, aber auch mit JMS und
Will, mit Alex, Dimi, Rudi, D. und anderen. Enttäuschungen blieben
hier und da nicht aus, doch das ist der Punkt, an den alle Wege
führen (sagt Sir Harry). Weiterhin eine besondere Erwähnung
verdienen natürlich die Rückkehr auf die Alm und die
Theaterbesuche. Leider endeten die Ferien eher tragisch und
bedrückend, nämlich mit der sehr traurigen Beerdigung von
Christine.
Nun also wieder zurück an den Studienort, was mich nicht traurig
stimmt, auch wenn ich meine "alten" Freunde und meine Familie
einige Monate nicht sehen werde. Keine Ahnung, wievielen außerhalb
meiner Familie es wirklich auffallen wird, dass ich wieder weg bin
und auch wenn ich es wissen will, werde ich es nicht erfahren. Fast
war es wieder selbstverständlich geworden, zu Hause zu sein, es
soll aber etwas Besonderes bleiben. Es gibt wieder viel zu lernen
und zu erleben - ich freue mich darauf.
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Blog erstellt am: : 09/06/07 Zuletzt aktualisiert : 17/10/11 15:15 / 1161 veröffentlichte Einträge
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