Home Blog erstellt am: : 09/06/07 Zuletzt aktualisiert : 17/10/11 15:15 / 1161 veröffentlichte Einträge

Leben und andere Unfaelle

Why does it always rain on me? ...  (Leben und andere Unfaelle) Verfasst: Freitag, den 06. Juli 2007 15:26

 Regen, Regen, Regen. Es ist jedermann hinreichend bekannt, dass ich alles andere als ein Fan von Outdoor-Aktivitäten oder körperlicher Anstrengung bin, dennoch muss ich mich ein wenig über die derzeitige Wetterlage ärgern. Seit Tagen ist es mir nicht möglich, den Rasen zu mähen, was vielleicht noch seine guten Seiten hat. Aber dass ich meine Fahrradfahrt zur Stadt auf unbestimmte Zeit verschieben muss, geht zu weit.

Ein bisschen Sonne gehört doch in die Ferien, neben Ausschlafen und Nichtstun. Ich habe nur die Befürchtung, dass der Regenperiode einige 35-Grad-Celsius-mit-hoher-Luftfeuchtigkeit-Wochen folgen – nicht auszudenken. 20 bis 25 Grad wären optimal – trocken natürlich.

Bleibt nur noch eine Frage: Why does it always rain on me? I am sure it is not because I lied when I was seventeen.

 

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Hirn gesucht ...  (Leben und andere Unfaelle) Verfasst: Freitag, den 06. Juli 2007 15:14

Meine Damen und Herren,

die Organspende-Welle schwappt über, auch nach Deutschland. Nachdem unsere Kollegen aus dem holländischen TV kurz vor der Vergabe einer Spenderniere Halt gemacht haben, suchen wir heute allen Ernstes Hirnspenden. Als Kandidaten wurden lediglich schwerste Fälle von „Hirnlosigkeit“ bzw. „irreparabler Hinschädigung“ ausgesucht. Spenden Sie Ihr Hirn, und lassen Sie diese drei Menschen nicht allein.

 

George Walker Bush, von Beruf POTUS, braucht dringend ein neues Gehirn. Zwar schaffte es George auch mit seinem alten Hirn, gleich zwei Mal demokratische Wahlen zu gewinnen (wie dies zustande kam, darauf wollen wir hier nicht eingehen), in den vergangenen Jahren taten sich allerdings wahre Abgründe in seiner moralischen und politischen Denkart auf.

George braucht das Hirn eines Globalisierungsgegners mit Minderwertigkeitskomplexen, der außerdem Pazifist, mindestens aber Wehrdienstverweigerer ist.

 

 

Auch Dieter Bohlen, Beruf nicht eindeutig zu definieren, leidet an einer schweren Hirnschwäche. Ob diese therapierbar ist, muss sich noch zeigen, wenn ein Spenderhirn gefunden ist. Bisher fiel Dieter vor allem durch seine Arroganz und seine Stimme negativ auf.

Deshalb suchen wir einen Hirnspender, der sich zu Lebzeiten durch Wortkargheit, Zurückhaltung und einer Agonie gegen jegliche Art musikalischer Betätigung hervorgetan hat.

 

 

Meine Damen und Herren, helfen Sie Paris Hilton, beruflich als Partygängerin und Erbin tätig. Paris braucht ein Gehirn, egal welches. Optimal wäre das Hirn einer bescheidenen, schüchternen, fleißigen und ordentlichen jungen Frau aus armem Hause.

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Tagesbilanz ...  (Leben und andere Unfaelle) Verfasst: Mittwoch, den 13. Juni 2007 14:18

Es war heute wieder einer dieser Tage aus dem Gebrauchtwarenladen. Oder anders gesagt: alles wie immer - nur schlimmer.

Heut wieder zur ersten Stunde zur Schule gemusst. Zwischen den Stunden die gestern nicht angefertigten Hausaufgaben wohl oder überl nachgemacht. In Englisch natürlich wieder echter Hardcore-Unterricht, Sheets so weit das Auge reicht. Auch Biologie und Deutsch gnadenlos durchgezogen, sieben Tage vor den Ferien. Nun, dass König N. den Befehl zum Nichtstun erteilt - damit hätten wir auch nicht gerechnet. Aber eine komplette Rezension zu morgen???

Zu Hause erstmal nichts gegessen, stattdessen die bitterböse Entdeckung gemacht, dass der Computer im Ar... im Eimer ist. Firefox defekt, Internetverbindung massiv gestört. Folge: dringendes Bedürfnis, Gewalt gegen Gegenstände anzuwenden. Sport-Bild, heute wieder neu erschienen, übertrifft sich ein weiteres Mal in populistischen Aussagen - und ich lese das. Rasen gemäht, geschwitzt wie ein Schwein (wahlweise auch Esel) in der Nachmittagssonne. Abends noch ein Haufen Arbeit. Hausaufgaben bis zuletzt aufgeschoben, Interviews und Spielberichte für die Junioren-Bezirksliga-Aufstiegsrunde werden aus der Redaktion verlangt.

Einzige Lichtblicke: eine Freistunde, ein Döner, eine 1- in Deutsch. Immerhin ...

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Die Zukunft heißt Kevin...  (Leben und andere Unfaelle) Verfasst: Sonntag, den 10. Juni 2007 16:05

Pigor, Eichhorn & Ulf heißt die Band, die ich am Samstag bei "Deutschland lacht" erstmals gesehen habe und von der ich sofort begeistert war, zumindest von dem Song, den sie dort vorgestellt haben. Habe sofort versucht, die Leute im Internet zu finden, sie sind aber weder bei Limewire noch bei Youtube vertreten. Deshalb hier mal nur ein Link zu einer Probeversion des Liedes "Kevins".

www.pigor.de

Ein Lied, das sich nicht nur hammer anhört, sondern auch Sinn macht. Die Kinder von heute, über die sich alle aufregen, sind die Zukunft von morgen. Die Kevins hauen uns raus!

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365 Tage später ...  (Leben und andere Unfaelle) Verfasst: Samstag, den 09. Juni 2007 16:15

365 Tage ist es nun her, dass die schönsten 30 Tage im Leben eines deutschen Fußballanhängers im Allgemeinen und in meinem im Besonderen ihren Lauf nahmen: die Fußball-WM 2006 in Deutschland. Ein kleiner Rückblick.

Es ist ein Freitag. Der Freitag, auf den ich seit Monaten gewartet habe. Freitag, der 9.Juni 2006. Seit Anfang des Jahres habe ich in meinem Kalender die Tage runtergezählt, mit jedem wurde die Spannung größer. Den ganzen Tag lang kann ich mich nicht konzentrieren, die Gedanken und Gespräche in der Schule kreisen um die schlechten Vorbereitungsspiele, die unklare Aufstellung, Ballacks verletzte Wade. 

Zu Hause  decke ich mich mit den letzten wichtigen Informationen und Fanutensilien ein. Ballack will spielen, ich nehme die Fahne mit. Kurz nach 16 Uhr: bei großer Hitze mache ich mich auf den Weg zu meinem Onkel, ein Fußballabend mit den ebenso fußballbegeisterten Cousins wartet. 

Etwa 16.30 Uhr: jetzt erstmal die Eröffnungsfeier. Grönemeyer singt, Köhler sagt: "Wir wünschen uns Fußball, Fußball, Fußball." Meine Worte. Klinsmann verkündet: "Ballack spielt nicht." Kurz vor 17 Uhr: die Spannung auf dem Maximum. Nationalhymne wird mit Inbrunst gesungen, dann geht es endlich los. Der Ball rollt bei der Fußball-WM 2006, die Hände zittern.

6. Minute: Lahm schießt das erlösende 1:0, ein Gefühl zum Süchtigwerden. Alles scheint glatt zu laufen, bis die Abwehr schläft - 1:1. Klose erhöht auf 2:1, dann aber wieder 2:2 zur Pause. Noch ist nichts entschieden, die Anspannung bleibt. Dann darf endlich wieder gefeiert werden: die deutschen Jungs machen in der zweiten Halbzeit alles klar - 4:2 am Ende. Wir liegen uns in den Armen, Cola und Würstchen folgen.

Der Auftakt ist gelungen und wir wissen: das war noch lange nicht alles! 

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