Für uns 13-er sind die ersten Kopfnoten nach ihrer Wiedereinführung in NRW schon seit geraumer Zeit verteilt, alle anderen Schüler bekommen sie am Freitag präsentiert. Was aber sind Kopfnoten wirklich wert? Aus meiner Sicht wenig bis gar nichts. Denn als Schüler wird man das Gefühl nicht los, dass Kopfnoten nur als weiteres Mittel zur Disziplinierung der Schüler und zum Machterhalt der herrschenden Schicht - der Lehrer eben - verstanden werden. Betritt man den Unterrichtsraum einen Hauch zu spät, droht der Lehrer (allen voran die Mathelehrerin) sofort mit der Kopfnote. Und bist du nicht willig, so brauch ich Kopfnoten.
Beurteilen können die Lehrer das Verhalten der Schüler - vor allem bei ruhigen Exemplaren - nur sehr schwierig, denn was weiß ein Lehrer von mir, wenn er mich nur fünf Stunden in der Woche erlebt? Eben, gar nichts.
Als weiterer Text dazu noch der Artikel des SPIEGEL, der mich
erneut auf dieses Thema aufmerksam machte: "Kopfnoten sind wie Pickel"




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