Home Blog erstellt am: : 09/06/07 Zuletzt aktualisiert : 17/10/11 15:15 / 1161 veröffentlichte Einträge

Gelesen

Dick durch Dicke ...  (Gelesen) Verfasst: Donnerstag, den 26. Juli 2007 19:19

Übergewicht ist ansteckend

Mehr noch als die Freundin verführen offenbar die eigenen Freunde zum Dickwerden

Wer übergewichtige Freunde hat, nimmt selbst auch zu, so eine US-Studie. Danach steigt das Risiko, dick zu werden, um 57 Prozent, wenn die Freunde bereits fettleibig sind. Ist der Bruder oder die Schwester dick, erhöht sich das Risiko um 40 Prozent. Das Gewicht des Partners steigert es immerhin noch um 37 Prozent.

„Menschen fangen an zu denken, dass es okay ist, dick zu sein, wenn andere um sie herum dicker sind“, so Studienautor Nicholas Christakis. Es gehe eben nicht – wie vielfach angenommen – nur darum, dass Fettleibige sich Freunde mit ähnlichen Problemen suchen. Vielmehr zeige die Studie, wie sich die Einstellung zur eigenen Figur durch den Einfluss der Freunde ändere.

Dass soziale Faktoren wichtiger sind als körperliche, sei daran erkennbar, dass Freunde mehr Einfluss auf das Gewicht haben als die Partnerin oder die Familie, so die Wissenschaftler der Harvard Medical School und der University of California in San Diego.

Das Gute daran: Sind die Freunde auch übergewichtig, können Sie sich gegenseitig bei einer Diät unterstützen. Die Studie basiert auf Daten einer Herzstudie der letzten 32 Jahre bis heute. Insgesamt wurden 12.000 Männer und Frauen nach ihrem Body-Mass-Index und den Namen von Freunden und Familie befragt.

 

http://www.menshealth.de/men-s-diet/uebergewichtsforschung/uebergewicht-ist-ansteckend.68259.htm 

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Der Panther ...  (Gelesen) Verfasst: Donnerstag, den 19. Juli 2007 00:43

Gibt es heute eigentlich noch Jugendliche, die ein Libelingsgedicht haben. Ich schon:

Rainer Maria Rilke

Der Panther


Im Jardin des Plantes, Paris
Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe
so müd geworden, daß er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
und hinter tausend Stäben keine Welt.
Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,
der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,
in der betäubt ein großer Wille steht.
Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille
sich lautlos auf -. Dann geht ein Bild hinein,
geht durch der Glieder angespannte Stille -
und hört im Herzen auf zu sein.

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Safety first ...  (Gelesen) Verfasst: Montag, den 11. Juni 2007 18:34

Vor dem Start zum Großen Preis von Kanada in Montreal konnte Robert Kubica noch lachen. Nach dem Ende des Formel-1-Rennens verging allen Beteiligten die Laune - auch wenn der sypathische Lewis Hamilton seinen ersten Sieg holte, auch wenn Nick Heidfeld aufs Podest fuhr. In Gedanken waren alle nur bei einem Mann: Robrt Kubica und der Frage: Wie sicher ist die Formel 1?

Ja, man konnte schon Schüttelfrost bekommen, wenn man den Tschechen mit 280 km/h ungebremst in die Mauer am Streckenrand rasen sah. Und man musste das Schlimmste befürchten. Dass Kubica glimpflich davonkam, nicht einmal Knochenbrüche erlitt, grenzt an ein Wunder. Ein echter Schock, dieser Unfall. Und folgendes Interview mit F-1-Ingenieur James Penrose trägt nicht gerade zur Beruhigung bei.

"Der Tod wird in die Formel 1 zurückkehren"

WELT ONLINE: Sind die Formel-1-Autos die sichersten Gefährte der Welt?
James Penrose: Es hat den Anschein. Die Rennfahrer sind jedenfalls davon überzeugt, wenn man manchmal ihre waghalsigen Manöver sieht.
WELT ONLINE: War Kubicas Manöver gegen Jarno Trulli, das zum Unfall führte, leichtsinnig?
Penrose: Das will und kann ich nicht beurteilen.
WELT ONLINE: Wie hat er einen Frontalzusammenstoß mit einer Betonmauer bei Tempo 280 und zwei Überschläge fast unverletzt überstehen können?
Penrose: Überschläge sehen spektakulär aus, kritischer ist meist der Aufprall in einem stumpfen Winkel. Da wirken die größten Kräfte. Hans sorgt für eine kontrollierte Verzögerung des Kopfes und schützt den Nacken vor Überdehnung. Das Monocoque bewahrte Kubica vor Beinbrüchen. Beim zweiten Aufprall in die Leitplanke waren die Füße des Piloten bereits im Freien, weil es den vorderen Teil des Monocoques eingedrückt hatte. Der Stoß schob die Füße nach hinten. Das war sein Glück.
WELT ONLINE: Auch Sie als Sicherheitsexperte sprechen von Glück?
Penrose: Wir dürfen uns keinen Illusionen hingeben. Irgendwann wird der Tod in die Formel 1 zurückkehren. Die Überlebenschancen für einen Piloten sind wesentlich schlechter, wenn ein Rennwagen über einen anderen rollt, wie beim Saisonauftakt in Melbourne, als David Coulthard dicht am Kopf von Alexander Wurz vorbeischoss.
WELT ONLINE: Kaum zu glauben, dass Rubens Barrichello bei der Einführung von Hans zeterte: „Das Ding tut so weh.“
Penrose: Es ist so wie früher bei der Tour de France. Die Radfahrer haben auch nie einen Sturzhelm getragen, weil er angeblich unangenehm auf dem Kopf saß. Bevor Hans 2003 in der Formel 1 Pflicht wurde, hatten ein Jahr zuvor alle Piloten gegen die Einführung von Hans gestimmt.
WELT ONLINE: Wurden Ihnen Ihre Entwicklungsarbeit gedankt?
Schlagworte
Penrose: Fernando Alonso ist mal zu mir gekommen und hat gesagt, dass er ohne Hans wohl nicht so glimpflich davon gekommen wäre bei seinem Unfall 2003 in Brasilien, als er in eine Mauer krachte. Auch Ralf Schumacher hat sich nach seinem letzten Unfall in Indianapolis bei mir gemeldet. Aber im Lager der Fahrer werde ich sonst eher gemieden. Die Fahrer fürchten wohl, dass ich sie an ihre Verwundbarkeit erinnern könnte.

 

 

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