Als ich gestern um 1 oder 2 noch einen längeren Spaziergang durch die dunklen Wälder machte, musste ich an dieses Gedicht denken.
Promenade bei Nacht
Frische Nachtluft in der Lunge
klares Dunkel auf dem Weg
leises Rufen in der Stille
von weit weg im Irgendwo.
Die Gedanken, wirr und deutlich,
suchen einen schwachen Halt
und dank Leere in den Herzen
wird es plötzlich seltsam kalt.
Doch wenn sich die Lichter dämmen
und die Ruhe Frieden preist
weit schon nach der Mitternacht,
kommt das Hoffen auf den Morgen
früher noch
als ich gedacht.
Wim Manke


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