Der Sieger des vergangenen Jahres ist noch nicht offiziell ermittelt, da startet am Samstag bereits wieder das größte, wichtigste und härteste Profiradrennen des Planeten – die Tour de France, die längst zum Wettstreit der Pharmakonzerne mutiert ist. Nichts glaubt der Zuschauer mehr, das Peloton steht unter Pauschalverdacht, das Damoklesschwert der positiven Dopingprobe schwebt über jedem Fahrer. Die schwierigste Aufgabe ist nicht mehr, die schwarzen, sondern die weißen Schafe zu finden.
Die Dopinggeständnisse der vergangenen Monate lassen jegliches Vertrauen in einen sauberen Radsport schwinden. Der Aktionismus von UCI und BDR kann den Dopingsumpf ebenfalls nicht trockenlegen, so lange hemmungslos manipuliert wird. Auch die Tour de France 2007 wird eine Farce werden – die bisher größte. Fahrer und Teams haben es nicht anders gewollt.


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